Timeline und Aurachirurgie
Die Timeline ist eine bewährte Methode, die mittels angeleiteter Augenbewegungen innere Bilder hervorruft und so auch lange zurück liegende, nicht mehr bewusste Erfahrungen ins Bewusstsein heben und heilsam integrieren kann. 2008 habe ich die Timeline bei Dr. Monnica Hackl (Autorin des Buchs “Timeline – die neue Therapie zur Heilung von Traumata und körperlichen Beschwerden”, München 2000) gelernt, in den Folgejahren in Seminaren bei Dr. Beate Latour vertieft und wende sie seitdem bei Bedarf in meiner Praxis an, um zum einen nährere Informationen zur Verursachung von resistenten Symptomen – und damit für eine treffendere homöopathische Verordnung – zu erhalten; zum anderen kann auch über die Technik der Timeline selbst bereits die Symptomatik abklingen.
Hinter diesem simpel klingenden Ablauf verbirgt sich ein über die Augenbewegungen ausgelöster hochkomplexer Vorgang im Gehirn, in dessen Verlauf Verbindungen zwischen lange abgespaltenen Arealen wiederhergestellt werden; auf diese Weise werden scheinbar verloren gegangene Erinnerungen, aber auch die Selbstheilung aktiviert, so dass selbst traumatische Erlebnisse und ihre seelischen und körperlichen Folgen auf sanfte Weise überwunden werden können. Daher wird diese Arbeit auch gern bei Kindern mit Ängsten und unerklärlichen Symptomen eingesetzt; ich beginne hier bei Kindern im Grundschulalter.
Es wird auf diese Weise einmal mehr die Tatsache bestätigt, dass alle Erlebnisse unseres Lebens in jeder Zelle gespeichert sind, und nichts verloren geht – das bedeutet natürlich auch, dass belastende Erlebnisse auch nach vielen Jahrzehnten noch wirksam sein können und zum Teil schwere psychische und physische Probleme verursachen, wenn es nicht zur Überwindung, zur Integration des Erlebten kommt. Mit Hilfe der Timeline können diese Störungen aus dem Unbewussten gehoben und verarbeitet werden.
Auch die Aurachirurgie nach Dr. Mathias Künlen ermöglicht es, durch kinesiologische Testung systematisch die unbewussten Belastungen durch auch lange zurückliegende Erlebnisse in der Familie (auch Karma genannt) ins Bewusstsein zu heben und heilsam zu integrieren. Rezidivierende gesundheitliche Probleme und Zustände werden erklärlich und abschließend gelöst. Besonders hilfreich ist diese Methode im Zusammenhang mit Konflikten und Lebenskrisen, die zum einen die oft hochgradige karmische Belastung sichtbar machen, auf sanfte Art lösen kann und damit eine biologische Lösung durch (zum Teil schwere) Erkrankung verhindert, zum Stillstand bringt und die Heilungsphase einleitet. In Verbindung mit Homöopathie, die durch die Berücksichtigung der karmischen Lasten eine noch bessere Verordnungsgrundlage erhält, eine der tiefgehendsten Methoden überhaupt.